Natur

Dreisessel

Be(r)geisterung auf 1.312 m genießen

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Be(r)geisterung auf 1.312 m genießen

Das Dreisesselgebirge, das sich auf bayerischer Seite in einer Länge von ca. 6 km hinzieht, ist zweifellos der Höhepunkt des unteren Bayerischen Waldes. Die Verwitterung hat hier die eigentümlichsten Formen angenommen. Der Dreisesselberg bietet eine herrliche Fernsicht. An klaren Tagen sogar bis in die Alpen. Mit 1.312 m ist der Hochstein die Spitze des Dreisesselmassivs. Er gibt den Blick auf das unermeßliche Waldmeer des Böhmerwaldes frei.

Bei einer Wanderung am Dreisesselgebirge können Sie unterschiedlichste Highlights erreichen. Im „Steinernen Meer“ findet man am Südhang anstatt Wasser unzählige Felsen in einem Meer vor. Am Ende des Dreisesselgebirges befindet sich das Dreiländereck Deutschland – Österreich – Tschechien. Der Grenzstein markiert nicht nur die Freundschaft der drei Länder sondern lädt auch zu grenzüberschreitenden Wanderungen ein.

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Natur

Haidel

Aussichten über den bayerischen Wald bis in die Alpen

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Aussichten über den bayerischen Wald bis in die Alpen

Der Haidelberg auf 1167m mit seinem 35m hohen Aussichtsturm bietet eine der schönsten Fernsichten des Bayerischen Waldes. Das Gipfelareal mit Infopavillon und Sitzgruppen bietet den Besuchern die Möglichkeit sich über die angrenzenden Gemeinden zu informieren und sich auszuruhen.

Ganz in der Nähe wurde im Jahre 1618 von Fürstbischof Leopold I. zur Sicherung der Grenze am Goldenen Steig die Ortschaft „Leopoldsreut“ gegründet. Mitte des 19. Jahrhunderts lebten in Leopoldsreut über 150 Menschen. Unter den harten Bedingungen konnten jedoch viele Einwohner kein Auskommen finden und wanderten ab. 1962 verließen die letzten Bewohner die legendäre Ortschaft. Nur noch die Kirche und das Schulhaus erinnern heute an das untergegangene Dorf.

Seit 2010 ist Leopoldsreut mit dem „Historischen Festspiel Leopoldsreut“ Deutschlands höchster Festspielort auf 1108m Höhe.

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Natur

Wassererlebnisse

Erholung, Naturschauspiel und Geschichte

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Erholung, Naturschauspiel und Geschichte

In dem Wasser der Region steckt viel Geschichte. Überall sind Triftseen und Kanäle vom früheren Holztransport zu finden. 1861 wurde mit dem Dreisesselwasser das Holz aus der Region in den Osterbach und von dort in die Ilz bis nach Passau transportiert.

Die „Kalte Moldau“ entspringt unterhalb des Haidel. Am Zusammenfluss der Quellbäche ist ein Gedenkstein mit der Aufschrift „Weberaubach, Goldgrubenbach und Rothbach vereinen sich zur Kalten Moldau“, aufgestellt. Die Kalte und die Warme Moldau vereinen sich ca. 10 km hinter dem Grenzübergang Haidmühle zur Moldau, dem längsten Fluss Tschechiens.

Wasser fließt hier tagtäglich in das Leben ein. Neben dem Kreuzbachsee der im Sommer zum Schwimmen einlädt finden sich im Gemeindebereich Kneippanlagen, Wasserräder und die ganz besonderen Wasserfälle. Einige der schönsten Momente lassen sich in aller Stille am Wasser erleben.

Natur

KuLaMu

Natur und Geschichte bewahren und hautnah erleben

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Natur und Geschichte bewahren und hautnah erleben

Das im deutschen Sprachraum einmalige Museum bietet den Besuchern die Möglichkeit, einzigartige bayer- und böhmerwaldtypische Relikte der traditionellen Kulturlandschaft zu erleben. Dazu werden die kulturhistorisch bemerkenswerten Elemente wie beispielsweise Wässerwiesen, Allmendeweiden, Steinäcker und vieles mehr an ihrem ursprünglichen Platz in der Landschaft erlebnisreich präsentiert und über vielfältig strukturierte Museumssteige verbunden. Der Besucher soll neben den Exponaten die grandiose Schönheit, aber auch die unsägliche Bürde dieser Landschaft erfühlen und erfahren. Einer Landschaft, in der die Menschen sowohl räumlich als auch hinsichtlich ihrer natürlichen Umwelt immer unter Grenzbedingungen lebten und wirtschafteten.

Fünf Steige sind mit Aktionsinstallationen und Informationstafeln ausgestattet und dem Besucher zugänglich:

Der Goldene Steig = der Handelsweg

Der Flursteig = der Wirtschaftsweg

Der Triftsteig = der Transportweg

Der Industriesteig

Der Steig der Artenvielfalt